Farbige Wände geben einem Raum Charakter. Gleichzeitig zeigen kräftige oder dunkle Töne Unebenheiten und Ansätze oft deutlicher als ein heller Weißanstrich. Eine gute Vorbereitung ist daher besonders wichtig.
Farbton im Raum testen
Ein Farbton verändert sich mit Tageszeit, Beleuchtung, Boden und Möbeln. Eine ausreichend große Probefläche ist aussagekräftiger als ein kleiner Farbfächer. Sie sollte morgens und abends betrachtet werden.
Untergrund gleichmäßig vorbereiten
Dübellöcher, Risse und Spachtelstellen werden geschlossen und geschliffen. Unterschiedlich saugende Flächen benötigen eine Grundierung. Bei starken Farbwechseln kann ein passend getönter Zwischenanstrich sinnvoll sein.
Saubere Kanten herstellen
Das Klebeband muss zum Untergrund passen und fest angedrückt werden. Für besonders klare Linien wird die Kante zunächst mit dem angrenzenden Grundton versiegelt. Danach folgt die gewünschte Farbe. Das Band wird rechtzeitig und im richtigen Winkel entfernt.
Nass in nass arbeiten
Große Wandflächen werden ohne lange Unterbrechung bearbeitet. Ausreichend Material auf der Rolle und ein gleichmäßiger Arbeitsrhythmus vermeiden sichtbare Ansätze. Häufig sind zwei deckende Anstriche erforderlich.
Farbe gezielt dosieren
Nicht jede Wand muss farbig sein. Eine Akzentfläche kann Möbel oder Architektur hervorheben, während helle Nebenflächen den Raum offen halten. Eine professionelle Farbberatung und Ausführung sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.