Eine Wand zu streichen wirkt auf den ersten Blick einfach. Der tatsächliche Aufwand hängt jedoch stark von Untergrund, Raumgröße, Möblierung und gewünschter Qualität ab. Eine ehrliche Planung verhindert, dass aus einem Wochenendprojekt mehrere anstrengende Tage werden.
Wann Eigenleistung gut funktionieren kann
Bei kleinen, leeren Räumen mit tragfähigen, glatten Wänden und einem einfachen Farbton ist Selbststreichen durchaus möglich. Voraussetzung sind ausreichend Zeit, sorgfältiges Abkleben und passende Werkzeuge. Kleine Unregelmäßigkeiten fallen bei matten hellen Farben oft weniger auf.
Was häufig unterschätzt wird
Abdecken, Dübellöcher schließen, Risse prüfen, schleifen und grundieren benötigen oft mehr Zeit als der eigentliche Anstrich. Hohe Räume, starke Farbwechsel oder streiflichtreiche Flächen erhöhen den Anspruch. Auch Entsorgung, Materialtransport und Reinigung gehören dazu.
Vorteile eines Malerbetriebs
Ein Fachbetrieb beurteilt den Untergrund, stimmt Material und Werkzeug ab und plant die Arbeitsschritte einschließlich Trocknungszeiten. Das ist besonders hilfreich bei engen Terminen vor Einzug oder Wohnungsübergabe sowie bei umfangreichen Vorarbeiten.
Kosten sinnvoll vergleichen
Beim Vergleich sollten nicht nur Farbe und Stunden betrachtet werden. Schutzmaterial, Werkzeug, Nachbesserungen und eigene Arbeitszeit gehören ebenfalls zur Rechnung. Ein transparentes Angebot schafft eine verlässliche Grundlage.
Für leere Wohnungen bietet sich häufig der Simple Deal an. Bei bewohnten Räumen und zusätzlichen Vorarbeiten passt oft der Comfort Deal.