Risse in Wänden fachgerecht ausbessern

Risse in Wänden fachgerecht ausbessern

Ein feiner Riss in der Wand wirkt zunächst harmlos. Trotzdem sollte vor dem Überspachteln geklärt werden, warum er entstanden ist. Nur dann lässt sich entscheiden, ob eine einfache Ausbesserung genügt oder zunächst ein Fachbetrieb beziehungsweise ein Bausachverständiger gefragt ist.

Welche Risse treten in Innenräumen auf?

Häufig sind oberflächliche Putz- und Schwundrisse. Sie entstehen etwa beim Trocknen neuer Baustoffe oder an Übergängen zwischen verschiedenen Untergründen. Setzungs- und Bewegungsrisse können sich dagegen verändern. Werden Risse breiter, kehren sie schnell zurück oder verlaufen sie durch mehrere Bauteile, sollte die Ursache fachlich geprüft werden.

Untergrund sorgfältig vorbereiten

Lose Kanten und nicht tragfähige Beschichtungen müssen entfernt werden. Anschließend wird der Riss je nach Aufbau vorsichtig geöffnet, entstaubt und grundiert. Die passende Spachtelmasse richtet sich nach Rissart, Tiefe und Untergrund. Bei gefährdeten Übergängen kann ein Armierungsstreifen oder Gewebe sinnvoll sein.

Warum einfaches Überstreichen selten reicht

Farbe überdeckt einen Riss optisch nur kurzfristig. Bleibt Bewegung im Untergrund, zeichnet er sich erneut ab. Auch eine zu starre Spachtelmasse kann später wieder reißen. Nach dem Trocknen wird die Fläche deshalb geschliffen, geprüft und so grundiert, dass der nachfolgende Anstrich gleichmäßig auftrocknet.

Wann ist professionelle Hilfe sinnvoll?

Bei wiederkehrenden, breiten oder feuchten Rissen sowie Schäden an Decken und tragenden Bauteilen sollte nicht auf Verdacht gearbeitet werden. Malermeister Heinrich prüft den sichtbaren Untergrund, stimmt die geeignete Ausführung ab und sorgt für einen sauberen Beschichtungsaufbau.

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