Ein guter Arbeitsplatz zu Hause soll Konzentration ermöglichen und sich zugleich harmonisch in die Wohnung einfügen. Wandfarben können Zonen schaffen, den Lichteindruck verändern und die Wirkung von Möbeln und Technik ausgleichen.
Helligkeit zuerst beurteilen
Nordzimmer vertragen häufig warme, leicht gebrochene Farbtöne. In sehr sonnigen Räumen können kühlere Nuancen angenehm wirken. Der Farbton sollte immer bei Tageslicht und künstlicher Beleuchtung geprüft werden, weil kleine Muster im Baumarkt täuschen können.
Ruhige Farben für längere Arbeitsphasen
Gedämpftes Blau, Grün, warmes Grau oder sanfte Erdtöne wirken meist ruhiger als sehr gesättigte Farben. Entscheidend ist nicht nur die Farbfamilie, sondern auch die Helligkeit. Kleine Räume profitieren häufig von hellen Grundflächen.
Akzentwand gezielt einsetzen
Eine farbige Wand hinter dem Schreibtisch kann den Arbeitsbereich optisch definieren. Befindet sie sich im Hintergrund von Videokonferenzen, sollte sie ruhig wirken und ausreichend Kontrast zu Kleidung und Möbeln bieten. Zu viele starke Kontraste können auf Dauer unruhig werden.
Oberfläche und Wohngesundheit
Matte Wandfarben reduzieren störende Lichtreflexe. Für regelmäßig genutzte Räume werden häufig emissionsarme und konservierungsmittelfreie Produkte gewählt. Der Vita Green Deal verbindet professionelle Ausführung mit einer bewusst ausgewählten Innenfarbe.